Die technische Konzeption des Hausnot-Rufs ...
geht davon aus, alle vorhandenen Ressourcen der Nachrichtentechnologie, des Fernmeldewesens und der Satellitentechnik zu nutzen.
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Das System muss auch dann noch funktionieren, wenn an beiden Seiten des Kommunikationsweges, im nachstehenden Schaubild Bereich A , in der Wohnung des zu Betreuenden , und Bereich C , in der Hausnot-Ruf-Zentrale, aus verschiedenen Gründen nicht mehr reagiert werden kann ( z.B. Bewusstlosigkeit pp. ).
- Der „Funkfinger“ ( Spalte A ) muss so konstruiert sein, dass er einmal durch dicke Betonwände hindurchwirkt, zum anderen sich die Funkfrequenz in einem sicheren exklusiven Bereich bewegt, um keinen Störungen u.a. durch Fehlalarmen ausgesetzt zu sein.
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Der Hausnot- Ruf-Posten ist so ausgelegt, dass er Sendesignale mehrerer Funkfinger empfangen kann. ( Wenn mehrere Personen einen Hausnot-Ruf-Posten benutzen, um die Kosten niedrig zu halten, oder aber z.B.die Wohnung über unterschiedliche Etagen eines Hauses verteilt ist, wie z.B. bei Reihenhäusern). Die Hausnot-Ruf-Zentrale ( Spalte C ) kann dieses differenzieren; sie kann die Person, die einen Ruf auslöste, identifizieren. Diese Anforderungen erfüllten bereits die 1980 vorgestellte Zentrale ( Spalte C ) und die Hausnot-Ruf-Posten ( Spalte A )
- Das System muss ferner bei Stromausfall ( insbesondere im Bereich A ) voll funktionsfähig sein, also einen Akku besitzen oder über einen solchen durch nachträgliche Adaption verfügen.
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Durch die Fernwirktechnologie muss im Notfall ein Entriegeln der Wohnungstür ( im Bereich A ), ausgelöst von der Hausnot-Ruf-Zentrale ( Bereich C ), möglich sein. Es wurde von Zeiss-Ikon und BKS das sogenannten Wilhelmshavener-Sicherheitsschloss entwickelt. Es ist aber auch möglich, Türschlösser mit zwei Schließzylindern in eine Wohnungstür zu installieren. D. h., es existieren zwei Generalschließsysteme in einem Schloss:
• Einmal das System der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, also der normale Zugang zur Wohnungstür.
• Zum anderen wird ein zweiter General-Schlüssel für den zweiten Schließzylinder gegen Sicherheitsschein dem entsprechenden Rettungsdienst/ Ärzten/ Pflegediensten pp. überlassen.
Diese Regelung ist simpel und eine Schlüsselgebühr braucht nicht entrichtet zu werden.
(Auf Wunsch und Anfrage per Email, können weitere Informationen gern zur Verfügung gestellt werden)-
Das Übertragen biomedizinischer Daten muss möglich sein, ( von A nach C ),und die Hausnot-Ruf-Zentrale muss damit etwas anfangen können. D.h., der Kommunikationsumfang geht sowohl ins Medizinische wie auch ins Pflegerische, hat also komplexere Qualität. Es muss dabei aus verschiedensten Gründen, die an dieser Stelle nicht weiter erläutert werden sollen, ein regionaler Bezug bestehen bleiben. Im Stationären Bereich käme man auch nicht auf die Idee, eine Kommunikationszentrale für Intensivstationen aller Krankenhäuser z.B. für ganz Niedersachen, an zentraler Stelle zu installieren.
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| Die obige Abbildung erläutert das technische Schema des Hausnot-Ruf. Im Bereich A erfolgt die Verknüpfung der Medien Funk (Funkfinger genannt) und Draht (Fernsprechnetz) ( Siehe diese WEB-Seite: Literatur / Veröffentlichungen: .. . Nr. 28 ) |
Im Bereich A verknüpft sich das Medium Funk ( durch den Funkfinger) mit dem Medium Draht ( dem Fernsprechnetz). Erst durch deren Verknüpfung kann mit der Hausnot-Ruf-Zentrale kommuniziert werden; denn die Hausnot-Ruf-Zentrale verfügt über eine, gesonderte, nicht über das normale Fernsprechnetz anwählbare, Telefon-Nummer.
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Da das Öffentliche Fernsprechnetz sowohl aus terristischen ( Draht, Glasfaser, Handy- und Richtfunk) sowie aus orbitalen Übertragungswegen ( Satellitentechnik) besteht, zeigt sich damit, wie universell, interaktiv und global das Hausnot-Ruf-System von 1970 bis letztlich 1980 ausgelegt und geplant wurde. Diese Universalität hat ja letztlich auch, ausgehend von Deutschland , zu seiner schnellen weltweiten Verbreitung geführt.
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Wichtig ist allerdings, das die Hausnot-Ruf-Zentralen so dimensioniert sind, dass sich zwischen dem Nutzer, dem Patienten einerseits und den Mitarbeitern der Hausnot-Ruf-Zentrale andererseits eine soziale Beziehungsebene, eine Art Vertrauen, ähnlich dem Urvertrauen, entwickelt. Dieses Vertrauensverhältnis ist für die Beurteilung einer Krisensituation sehr hilfsreich und entscheidend. Ferner baut es bei den Nutzern, Patienten und Kindern Ängste ab,
Diese wichtige soziale Komponente wird allerdings in Deutschland unterschätzt. Deshalb haben sich hier nahezu überwiegend Call-Zenter etabliert. Sie vermögen allein aus Zeitgründen keine ausreichenden sozialen Beziehungen, über welche auch medizinische, pflegerische und psychlogische Probleme kommuniziert und gelöst werden, aufzubauen.
Der Hausnot-Ruf-Posten ( Bereich A , HTS 785 ..) ist auch in der Lage, drahtgebundene Meldungen, durch eine "abesetzte Bedien-"Taste"
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eine "abgesetztes Bedien-Taste " entegenzunehmen. Dies ist zum Beispiel notwendig, wenn ein Patient an ein medizinisches Überwachungsgerät angeschlossen ist. Aber auch in bestimmten Bereichen der Wohnung oder des Grunstückes kann über eine solche Taste, die direkt mittels Draht mit dem Hausnot-Ruf-Posten verbunden ist, ein Alarm oder eine gezielte Meldung, ausgelöst werden.
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- Ein "abgesetztes Bedienteil" , das genau so aussieht, wie die vordere Seite eines Hausnot-Ruf-Postens, aber nur sehr viel kürzer ist, kann , in jedes Zimmer einer Wohnung oder Hauses, mit einfachem Kabel verlegt werden. Von ihm können alle Funktionen ausgelöst und durchgeführt werden, wie direkt über den eigentlichen Hausnot-Ruf-Posten.
Damit ist ein Höchstmaß an Sicherheit und Flexibilität gegeben. Bei verschachteltem Wohnungsgrundriss kann über ein einzelnes Hausnsot-Ruf-Gerät in einer Wohnung nicht zur genügenden und sicheren verbalen, also freisprechenden Kommunikation beitragen.
Das nebenstehende Foto zeigt eine solche " abgesetzte" Bedien-"Taste", die direkt mit dem Gerät verbunden ist. In der Hausnot-Ruf-Zentrale kann genau gesehen werden, wo in der Wohnung oder dem Grunstück ein Alarm ausgelöst wurde, weil das dort hinterlegt ist.
Ein anderes, nachstehend abgebildetes Schaubild zeigt die die Dimensionen und die Verknüpfungsmöglichkeiten auf, die sich bei Nutzung des Fernsprechnetzes auftun.
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| Anlässlich des internationalen Symposiums Hausnotruf 1980 in Wilhelmshaven wurde die obige Abbildung angefertigt, zum Verdeutlichen der Funktionsabläufe, sowohl für die Symposiumsteilnehmer wie auch für die Teilnehmer von den Print- und elektronischen Medien (Rundfunk und Fernsehen). Das Original hing dann noch viele Jahre auf einem Krankenhausflur in Wilhelmshaven. |
Mit geringem Zeitaufwand ist ein Hausnot-Ruf-Posten installiert, und in wenigen Stunden ist eine Wohnung mit zusätzlichen technischen Komponenten ausrüstbar. Neben dem eigentlichen Hausnot-Ruf-Posten, mit seinem dazugehörigen Funksensor ( Funkfinger), können weitere notwendige zusätzliche Ergänzungsteile genutzt werden, wie eine drahtgebundenen „Notruftaste“, die aufleuchtet und mit einen "Quittungston" gibt ( optische Signale für Hörgeschädigte, akustische für Sehgeschädigte ), wenn der Not- Ruf angekommen ist. Und auch ein drathgebundenes „ abgesetztes Bedienelement“ ( ähnlich einer verkürzten Ausgabe eine Hausnot-Ruf-Postens, über das aber alle Funktionen des eigentlichen Hausnot-Ruf-Postens abgewickelt werden können) gehört dazu. So ist verbale Kommunikation mit der Hausnot-Ruf-Zentrale gleich von mehreren Stellen aus einer Wohnung möglich. ( multiple Nutzung)
Da auch biomedizinische Daten vom Hausnot-Ruf erfass- und übertragbar sind, ist in kurzer Zeit aus der Wohnung eine „Mini-Krankenstation“ zu machen, die für Langzeit- und chronisch Kranke geeignet sein kann.
Das entspricht auch der ursprünglichen Konzeption, entwickelt in den Jahren von 1970 bis 1980, wie sie abschliessend auf dem Symposium 1980 vorgestellt wurde.
Die nachstehenden beiden Abbildungen, mit etwas älterem Datum, zeigen einmal die Abbildungen "abgesetzter Ergänzungsteile - Bedienteile" und ferner das Schema einer parallelen ( multiplen Nutzung ) technischen Betreuungsmöglichkeit am Grundriss einer Wohnung. Die elektronische Bauelemente sind inzwischen kleiner und handlicher geworden, aber an den eigentlichen Funktionen des Hausnot-Ruf-Systems hat sich nichts geändert. Die Fotos wurden gemeinsam von AEG / St.W/ Hormann in Wilhelmshaven angefertigt.
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