Akut-Kliniken-Verwaltungs-GmbH

  

möchte sich  dem Generationsthema widmen, das ihr Mitbegründer , Wilhelm Hormann, ehrenamtlich  seit  fast 40 Jahren beharrlich  verfolgt hat  :

Den Blick auf eine unverzerrte globale Sicht der Dinge vor dem Hintergrund sowohl eines weltanschaulichen wie auch holistischen Betrachtungswinkels zu lenken. Die modernen Kommikationsmittel und –technologien führen, nahezu für jedermann, zu immer größeren Wissenssprüngen und zu immer größerer Wissenskumulation.


Aus seiner Sicht befindet sich die wissenschaftliche Erkenntnis, insbesondere die der Verhaltensmedizin, in einem Umbruch und kommt zu neuen Erkenntnissen, die sich entscheidend auf die bisherigen ambulanten und stationären Strutkturen des Gesundheitswesens  auswirken und dieses verändern werden.


Die Verhaltensmedizin sieht Krankheit nicht nur als eine auschließliche Sache des Körpers oder des Geistes an. Beide interagieren, sind voneinander abhängig. In gewisser Weise kommt es im Gesundheitswesen relativ kurzfristig zu einem Paradigmenwechsel. Der   führt notwending zu neuen Strukturen des  ambulanten  und stationären Gesundheitswesens


So wurde folglich  1970  ein solcher Paradigmenwechsel als erstes  an   einem Krankenhaus in Wilhelmshaven  bezeichnenderweise eingeleitet, nämlich den Hausnot-Ruf zu konzipieren und ihn letztlich dort 1980 einzuführen. Er soll und will  flächendeckend die Krankenversorgung und Altenbtreuung und, angereichert um Kenntnisse moderner Medizin, insbesondere der Bio- und Verhaltensmedizin, grundlegend verändern und in gewisser Weise revolutionieren.

  • Anlässlich eines Symposiums wurde 1980 der Hausnot-Ruf  der internationalen Öffentlichkeit und den Medien ( Rundfunk, Fernsehen,  den Printmedien und der Fachpresse ) vorgestellt. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurden  in dem betreffenden Krankenhaus biomedizinische Patientendaten ( EKG ) generiert,  digital erfasst,  interpretiert und in einer Historie-Datei  abgespeichert. Diese so erfassten biomedizinschen  Historie-Daten eines Patienten wurden dann mit seinen Werten aus späteren Messungen abgeglichen. ( Siehe  auch nachstehenden Link : ...computerwoche 1981 ... weiter unten)     

                   

  • Aus strategischen Gründen  wurde damals 1978 der Forschungsantrag Hausnot-Ruf  ohne die biomedizinischen Komponenten gestellt  und umfaßte zunächst nur die Betreuung älterer  und alleinlebender Menschen. Unnötige und erwartete Widerstände verschiedener Interessensgruppen sollten  so vermieden werden.

 


Ziel ist  u.a. auch : Neue  bezahlbare  und  situationsgerechte Strukturen in die stationäre und ambulante  Krankenversorgung  Erwachsener,  der   Kinder und Säuglinge, Behinderter und in die Seniorenbetreuung  zu transferieren.

Wilhelm Hormann
Der "geistige Vater" des Hausnotruf:  Wilhelm Hormann bei der Festrede
(Firma Bosch als Nachfolger von ANT- GmbH)


Dies soll mit Hilfe der Mechanismen und Technologien, der fortschrittlichen:

- Kommunikationstechnologie ( z.B. auch  Aspekte  der Biomedizin und der Telemedizin)
- Kommunikationspsychologie
- Führungsverhaltens / Managementmethoden
- Sozialer Marktwirtschaft


unter Beachtung des „Prinzip der rechten Ordnung der Dinge“ geschehen

Die Wortschöpfung „Funkfinger“ , ursprünglich    „ Ariadnefinger“ genannt, lehnt an die Sage in der griechischen Mythologie über Theseus und dessen rettendes Heraussfinden  aus dem Labyrinth  mit Hilfe des  Ariadnefadens an.
 
Sowohl aus der Verlassenheit   im Labyrinth von Häuserschluchten in Städten und von bürokratischen, finanziellen Hemmnissen in  einer ´von vielen Menschen als willkürlich empfundenen Bürokratur`  als auch in der Abgeschiedenheit einsamer Landstriche und dem Labyrinth bürokratischer Zu- und Unzuständigkeiten soll ein   Kranker oder Hilfesuchender in die Lage versetzt werden können, mit befreiender Wirkung   per Knopfdruck und mittels   Funkfingers, des „elektronischem Ariadnefadens“, jederzeit und von jedem Ort der Welt Hilfe herbeirufen und dann zugleich verbal auch kommunizieren zu können.  
Die technischen und organisatorisch-rechtlichen  Voraussetzungen  parallelen  Übertragens biomedizinischer Daten sind  angesichts der zunehmenden  Mobilität der Bevölkerung jetzt und langfristig unabdingbar.
 

Der Journalist des Manager-Magazins Dietmar Gottschall fasste diese Gedanken für eine Management-Zeitschrift zusammen, unter  der Überschrift: „Was die Unternehmen von einer Klinik lernen können.“.( Siehe    Literatur/ Veröffentlichungen :  Nr. 25   u.a. )

Kopie der Verleihungsurkunde vom Frankfurter Innovationspreis der deutschen Wirtschaft . Diese befindet sich im Besitz von Wilhelm Hormann

Aus diesem konzeptionellen Denken heraus erfolgte letztlich  seit 1970 die Entwicklung und Konzipierung des Hausnot-Rufs. Diesem wurde dann 1982 der Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft verliehen. AEG-Telefunken-Nachrichtentechnik-GmbH (ANT), Backnang erhielt als Unternehmen für produktionstechnische Umsetzung und für die Markteinführung die Auszeichnung.

 

Frankfurter Innovationspreis der deutschen Wirtschaft , die obige Kopie der Verleihungsurkunde und der Metallplastik überreichte 1983 ANT an Wilhelm Hormann. Das obige Foto ist ein Unikat, weil der herstellende Künstler der Metallplastik im Auftrage von ANT für Hormann eine Metall-Kopie fertigte.
Gleichwohl beauftragte die ANT-Unternehmensleitung den Künstler, als den Hersteller der Plastik, eine Kopie davon für Wilhelm Hormann, den Innovator und geistigen Entwickler anzufertigen und überreichte  ihm diese nebst Verleihungsurkunde. Die abgebildete Plastik ist somit jene, von ANT an Hormann überreichte Kopie des Originals, während dagegen das Original als Wanderpreis alljährlich weitergereicht  und um die Namen neuer  Preisträger  ergänzt wird.

 

Aus der Konzeption des Hausnot-Ruf, in Verbindung und in Kooperation mit Krankenhäusern, den ambulanten Pflegediensten, den Seniorenheimen, den Doctors-Buildings  und  den einzelnen Arztpraxen auf dem Lande und in der Stadt  pp.,  ergeben sich nahezu zwangsläufig  neue interaktive und komplexe Versorgungsstrukturen.  Durch solche   Versorgungsstrukturen  werden die,   bisher   meistens   als überregeionale    Call-Center,  betriebenen Hausnot-Ruf-Zentralen  nicht  in Frage gestellt. Es ergeben  sich  jedoch  inhaltlich andere weitergehende  Strukturen  mit regionalem Bezug.

 

Das weltweite Interesse...

 an dieser WEB-Seite und damit an dem Thema ist   jedenfalls überraschend groß. Seit April 2007 bis Ende Juli  2010 erfolgten rd. 188.331 qualifizierte  Besuche ( Zugriffe ) aus allen Erdteilen und aus 99 Ländern (Staaten); von mehr als  der Hälfte ( 51,56%)  aller 192  bei der Uno anerkannter  Staaten.  55,97 % der Zugriffe erfolgten aus den USA ( von 43 US-Bundesstaaten; dass sind 86 % aller US-Staaten),  19,9 % aus  Deutschland  und die übrigen Besuchszahlen verteilen sich gleichmäßig auf die übrigen Länder. Von insgesamt 733 großen oder größeren Städten  wurde weltweit auf diese WEB-Seite zugeriffen; von jeder Stadt im Mittel mit einer Häufigkeit 210. Das lässt  auf eine höhere  Nachhaltigkeit  schließem .

Seit 1980 sind nach  Angaben der Industrie  mehr als 7 Millionen Hausnot-Rufgeräte  weltweit produziert  und verkauft worden.  Fachkreise schätzen daher,  dass  gegenwärtig  mehr als 5 Millionen Menschen über  einen  Hausnot-Ruf in ihrer Wohnung oder ihrem Haus verfügen und diesen  auch anwenden.

Die Schätzzahlen  des in Bremen ansässigen Bundesverbandes HausnotRuf von nur  350.000  HaunsotRuf-Nutzern  in Deutschland dürften  indes sehr pessimistisch und nicht absolut  repräsentativ  sein.  Bei  ihm sind nicht alle großen deutschen Wohlfahrtsverbände Mitglied. Es gilt daher zu beachten, dass viele Einrichtungen z.B. der Caritas   oder der vielen kleinen  privaten Pflegedienste  in Stadt und Land  dort nicht Mitglied  sind.     Eine weitere Zahl  von Anbietern  von HausnotRuf-Diensten hat  sich  im   „Frankfurter Verband  der Bundesarbeitsgemeinschaft Haus-Notruf-Dienst“  zusammengeschlossen. Der frühere Generalsekretär des DRK  schätzte vor einigen  Jahren  die  Anzahl von HausnotRuf-Nutzern auf ca. 550.000 in  Deutschland. Diese  Zahl erscheint  hingegen  schlüssiger, wenn  man von  den kumulativen  Produktionszahlen der Industrie  ausgeht.

 

Allein in Deutschland entstanden  seit  der  Einführung  des   Hausnot-Ruf `s ab 1980  und  der durch das Forschungsprojekt  Hausnot-Ruf initiierten  Pflegeversicherung   bis gegenwärtig ca. 170.000 Arbeitsplätze im ambulanten pflegerisch, gerontologischen  Bereich  und in den Hausnot-Ruf-Zentralen noch einmal rd. 4000 Arbeitsplätze. Die volkswirtschaftliche Ersparnis in Deutschland wird  auf  jährlich rd. 5 Milliarden Euro  geschätzt , mit steigender Tendenz. (siehe Literaturhinweise : Hausnot-Ruf, finanzielle Entlastung des Gesundheitssystems)

Diese  WEB-Site  will  über das ursprüngliche  Thema  des Hausnot-Ruf  und seine Ziele  informieren und  zur  sachlichen Diskussion  sowie  zu  einer  zeitgemäßen Weiterentwicklung,  einschließlich der   geplanten Umsetzung der Aspekte der   Telemedizin, eines der ursprünglich Ziele der Hausnot-Rufs, beitragen.

Unter der Rubrik dieser WEB-Site " Das Erreichte-> Hausnotruf weltweit"  ist ein Ranking der  Länder und Städte  tabellarisch abgebildet, von denen  auf    www.akut-Kliniken.de   zugegriffen wurde.